Für die Verkehrsfähigkeit eines Lebensmittels ist zunächst einmal die Frage relevant, ob es sich auch tatsächlich um ein Lebensmittel im Sinne des Gesetzes handelt. Maßgeblich dafür sind wertgebende oder charakteristische Inhaltsstoffe. Weiterhin gilt zu prüfen, ob es möglicherweise zu einer pharmakologischen Wirkung kommt. Vorraussetzung für die Verkehrsfähigkeit ist auch, dass die stoffliche Zusammensetzung sowohl qualitativ, als auch quantitativ den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Neben einer korrekten Pro-duktkennzeichnung und einschlägigen Qualitätsanforderungen können noch weitere Anzeigen, Notifizierungen oder Registrierungen erforderlich sein. 

Eine sachverständige Verkehrsfähigkeitsbewertung gibt Ihnen Sicherheit.

Regulatory Affairs

Produktkennzeichnung

 

Die korrekte Kennzeichung eines Produktes und die sachgemäße Implementierung von Pflicht-angaben und Normvorgaben, sind für die Verkehrsfähigkeit eines Lebensmittels unerlässlich. Neben den allgemeingültigen Pflichtangaben, die sich hauptsächlich aus der Lebensmittel-informationsverordnung (LMIV) (EG) 1169/2011 

ergeben, sind für Nahrungsergänzungsmittel ins-besondere noch weitere Kennzeichnungselemente erforderlich. Diese ergeben sich aus der Richtlinie 2002/46/EWG. Auch Werbeaussagen und gesundheitsbezogene Angaben unterliegen speziellen Vorgaben. Von besonderer Relevanz ist dabei die Health Claims Verordnung (EG) 1924/2006. Ein Sachverständigengutachten oder eine 

Verkehrsfähigkeitsbewertung über die Kenn-zeichnung und Bewerbung Ihres Produktes, sichert Sie ab.

 

Inhaltsstoffe und Zusammensetzung

 

Konzentration und Gehalt verschiedener Substanzen in Naturstoffen unterliegen üblicherweise natürlichen Schwankungen. Verunreinigungen oder unerwünschte Nebenprodukte können unter Umständen sogar dazu führen, dass die Verkehrsfähigkeit eines Produktes eingeschränkt wird. Auch gibt es gesetzlich festgelegte Höchstmengen, die nicht überschritten werden dürfen. Fragwürdig ist oftmals zudem die Verkehrsfähigkeit von unüblichen oder neuartigen Pflanzenextrakten. Lebensmittel, die neuartige Inhaltsstoffe beinhalten fallen in der Regel unter die

Novel Food Verordnung (EG) 258/97 und bedürfen einem speziellen Genehmigungsverfahren. Ein Sachverständigengutachten auf Basis von analytischen Laboruntersuchungen, kann diese Zulassung erleichtern.

Health claims

 

Angaben zur Verringerung eines Krankheitsrisikos dürfen erst nach einer entsprechenden Zulass-ung verwendet werden. Andere gesundheitsbezogene Angaben, die sich auf die Rolle eines Nährstoffs oder eines anderen Stoffes beziehen, (z.B. „Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt“) sind nach der Zulassung in eine von der Europäischen Kommission erstellten Positivliste aufgenommen worden und können soweit alle Voraussetzungen für das Lebensmittel erfüllt sind verwendet werden. Alle nicht zugelassenen - bis auf die noch nicht abschließend geprüften - Health Claims sind danach seit dem 14. Dezember 2012 auf Lebensmittelverpackungen verboten. Wir prüfen u.a. anhand der Health Claims Verordnung (EG) 1924/2006, ob und welche Health claims Sie verwenden können, bzw. welche Modifikationen dazu erforderlich sind.

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